Heide Schmidt-Lippe

Mein Werk entwickelte sich in längeren und langen Perioden. Trends und Tagesaktualitäten haben mich nie berührt. Formale und inhaltliche Veränderungen folgten stets einer inneren Logik. Ich habe keine Vorbilder, mein Werk steht für sich. 

Immer wieder drängt es mich zur Zeichnung. Das ist nicht verwunderlich denn da komme ich auch her, ursprünglich wollte ich sogar naturwissenschaftliche Zeichnerin werden, 

Mit meinem Zyklus »FRAGMENTE« mache ich den Versuch, die geometrischen Figuren Fünfeck, Viereck, Dreieck und Kreis, erweitert durch Ellipsen, Linien und Buchstaben in immer neuen Kombinationen darzustellen. Dabei versuche ich, Wiederholungen zu vermeiden. Im Kontrast der Formen und Farben mit den unbunten Farben Schwarz und Weiss entsteht ein fragmentiertes Gesamtbild das zur Interpretation einlädt. 

Mit diesen Arbeiten korrespondieren meine neueren »Kopf-Stelen«. Es sind mit Leder oder Filz ausdrucksstark benähte, lebensgroße Polystyrol-Köpfe. Die Objekte meiner Installation »MASKEN« sind deutungsoffen: Sie könnten stehen für die anonymen Kräfte der Globalisierung und für die undurchschaubaren Machtstrukturen in Politik, Kultur und Wirt­schaft. 

Man könnte aber auch denken, dass sich unter den Objekten der uralte Reflex »nichts sehen - nichts hören - nichts sagen« verbirgt.

Fragmente_I
Fragmente_II
Fragmente_X
Frgmente_XIV
Installation_Masken
Performance_Demaskierung
Sah_ein_Knab
Gewalt
Verwicklungen
der_kleine_muck
aufsteiger
Kommen-gehen
die_mauer_2
NYMPHEN
Luxus
Das_goldene_Kalb
DURST
familienbande

Fotos und Text: © CREATEAM Heide Schmidt-Lippe und Hans Schmidt – 2012-2017

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